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Es gibt verschiedene Arten von Energiesparhäusern. Zur Auswahl stehen das
Niedrigsparhaus, das-3 I-Haus, das KfW 40-Haus,das Passivhaus und das KfW 60-Haus.
Unterschiede sind auch in den Formen und Standards zu finden. Energiesparhäuser können als Niedrigenergie-, Null-, Passiv- und Plusenergiehaus gebaut werden. Das modernste aller Häuser ist das Plusenergiehaus. Solaranlagen und Wärmepumpen kommen bei den Energiesparhäusern zum Einsatz. Sie ermöglichen es Energie zu sparen und können auch überschüssige Energie produzieren, die dann wieder in die lokale Energieversorgung gelangt.
Neubauten und sanierte Albauten, welche die energietechnischen Anforderungen unterschreiten werden als Niedrigsparhäuser bezeichnet.
Die Minimierung der Wärmeverluste ist bei diesem Haus das wichtige. Es wird wenig Heizenergie benötigt und die Wärmedämmung ist ideal. Neu gebaute Häuser entsprechen in der Regel bereits dem Standard des Niedrigenergiesparhauses.
Diese Standards unterscheiden sich aber je nach Region. Ausgangspunkt ist der maximale Primärenergiebedarf der Energiesparverordnung für das einzelne Gebäude sowie die maximale und zulässige, spezifische Transmissionswärmeverlust. Um der Einhaltung der Regeln der Raumlufthygiene nachzukommen ist es notwendig die Häuser mit einer mechanischen Be-und Entlüftungsanlage die eine Wärmerückgewinnung beinhalten ausgerüstet sein. Der im Jahre 1998 erhobene Standard ist aber schon nicht mehr aktuell so das der Trend zu immer weiteren Verbesserungen geht. Dies bedeutet auch weitere Energie-einsparungen. So entstand das Passivhaus.
Bei Baukrediten verlangen die Banken einen Wärmebdarfsausweis.
Die Wärmedämmung eines Passivhauses ist so exzellent, dass eigentlich keine Heizungsanlage mehr erforderlich ist.
Die kontrollierte Wohnraumlüftung mit einer Frischluftheizung deckt den größten Teil des Heizenergiebedarfs. Durch die optimale Ausrichtung des Hauses nach Süden wird auch das Sonnenlicht zur passiven Erwärmung genutzt. Dies ist aber kein muss. Sonnenkollektoren auf dem Dach bieten eine weitere Möglichkeit der Sonnenenergie. Und diese kann dann zur Erwärmung des Wassers und somit zur Energieeinsparung genutzt werden. Durch Wärmepumpen kann auch die Umgebungswärme mit einbezogen werden.